Eine Deutsche Messe
Die Deutsche Messe von Franz Schubert zählt zweifelsohne zu den populärsten Vertonungen des Messordinariums in der seit Mitte des 15. Jahrhunderts andauernden Tradition von mehrstimmigen Messkompositionen. Durch die deutschen Texte, die der Wiener Professor Johann Neumann, der die Gesänge zur Feier des heiligen Opfers der Messe D827 bei Schubert in Auftrag gab, selbst verfasste sowie die einfachen Liedsätze, entstand eine allgemein verständliche und der Auffassung der Romantik nachempfundene Deutung des Messtextes. Dieser Einspielung, die 2012 beim Leipziger Label Genuin erschienen ist, liegt die Bearbeitung von Schuberts Bruder Ferdinand für vierstimmigen Männerchor acappella zugrunde.
Der Messe zugeordnet worden sind zudem kommentierende Werke aus der Renaissance, der Romantik und der Moderne. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei, der musikalischen Herkunft des Quintetts geschuldet, Kompositionen von Thomaskantoren wie Moritz Hauptmann (Kantor von 1842 bis 1868), Erhard Mauersberger (1961-1972) und Georg Christoph Biller (seit 1992). In den eingespielten zeitgenössischen Werken werden alte Texte, gregorianische Gesänge und klassische Satzweisen aufgegriffen.
Geniun classics 2012, 40-seitiges Booklet, ca. 70 Minuten
Tonbeispiele





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